Innere Stärke

Innere Stärke

  • ist die Basis für ein glückliches, produktives und erfülltes Leben.
  • ist ein stabiler Zustand (im Gegensatz zu Befindlichkeiten).
  • Ist eine bleibende Quelle des Wohlbefindens, der Vernunft, effektiver Handlungen und der Zuwendung zu anderen Menschen.
  • besteht aus
    –  einer positiven Gemütsfassung
    –  gesundem Menschenverstand
    –  Integrität
    –  innerer Ruhe
    –  Entschlossenheit
    –  einem vollen Herzen
    – Selbstgefühl
    – soziale Zugehörigkeit
    – emotionale Intelligenz (Fußnote*²)
    – erlernter Optimismus
    – Entspannungsreaktion
    – Selbstwertgefühl
    – Stresstoleranz
    – Selbstregulierung
    – Belastbarkeit
    – exekutive Funktionen (Fußnote*³)
    – Gelassenheit
    – Zufriedenheit
    – Fürsorge
    – Talente und Fähigkeiten
    – persönliche Vorlieben
    – Perspektiven
    – physische Qualitäten (Vitalität, Entspannung, …)

Positive Gefühle

  • wirken Passivität und Stress entgegen
  • reduzieren seelische Belastungen
  • erhöhen Belastbarkeit, Wohlbefinden und Lebenszufriedenheit
  • fördern das Streben nach Möglichkeiten
  • begründen positive Kreisläufe
  • fördern den Erfolg
  • stärken das Immunsystem
  • schützen unser Herz
  • ermöglichen ein gesünderes und längeres Leben

Fußnoten:


Merkmale emotionaler Intelligenz sind:
– Selbstwahrnehmung
– Selbstregulierung
– Motivation (Mitarbeitermotivation, Selbstmotivation)
– Empathie
– soziale Fähigkeiten


Mit diesem Terminus EF werden geistige Funktionen (Hirnforschung, Neuropsychologie) bezeichnet, mit denen Menschen ihr eigenes Verhalten unter Berücksichtigung der Bedingungen ihrer Umwelt steuern.

Synonyme für dieses Bündel an Fähigkeiten: „kognitive Kontrolle“ oder „Supervisory Attentional System (SAS)“.

Zu den exekutiven Funktionen zählen unter anderem:

  • das Setzen von Zielen,
  • strategische Handlungsplanung zur Erreichung dieser Ziele,
  • Einkalkulieren von Hindernissen auf dem Weg dahin,
  • Entscheidung für Prioritäten,
  • Impulskontrolle und emotionale Selbstkontrolle
  • das Arbeitsgedächtnis
    • Es ermöglicht, die gespeicherten Informationen gleichzeitig zu manipulieren und mit Ihnen zu arbeiten. Das Kurzzeitgedächtnis hingegen ist nur ein kurzfristiger Speicher, der aber keine Organisation und Verarbeitung des gespeicherten Inhalts erlaubt.
  • bewusste Aufmerksamkeitssteuerung,
  • zielgerichtetes Initiieren, Koordinieren und Sequenzieren von Handlungen,
  • motorische Umsetzung, Beobachtung der Handlungsergebnisse und Selbstkorrektur.

Es handelt sich also um die höheren mentalen und kognitiven Prozesse, die der Selbstregulation und zielgerichteten Handlungssteuerung des Individuums in seiner Umwelt dienen.
Die EF können zusammenfassend als diejenigen psychischen Fähigkeiten verstanden werden, „die der Ausführung von Handlungen unmittelbar vorangehen oder sie begleiten.“ Auch Selbstmotivation, die Willensbildung (Volition) und der Anstoß zum Beginnen einer Handlung (Initiative) werden den exekutiven Funktionen zugerechnet.

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